Ausschlaggebend für den Einsatz des ACQ580 waren die einfache Inbetriebnahme und die kompakten Baumaße der Geräte. Ein Mitarbeiter von Füllgrabe & Teubner hat den Frequenzumrichter über den Inbetriebnahmeassistenten des Geräts in kurzer Zeit auf der Anlage in Betrieb genommen. Durch seine Kompaktheit konnte das Gerät zudem einfach in einen bestehenden Schaltschrank integriert werden.
Bei der Erstinbetriebnahme des Umrichters wurde die Ansteuerung des Motors im Skalarmodus belassen. Die Skalarregelung ist das Standard-Motorregelungsverfahren beim ACQ580. Bei diesem Modus wird der Antrieb mit einem Frequenz-Sollwert geregelt.
Nach einem Jahr problemlosen Betriebs wurde die Pumpe einer mechanischen Überholung unterzogen. Danach zeigte sich jedoch, dass die neuen Lager so schwergängig liefen, dass der Pumpenantrieb nicht mehr korrekt beschleunigte.
Eine Lösung hätte darin bestanden, auf einen leistungsstärkeren Frequenzumrichter zu wechseln. Angesichts des vorhandenen, recht neuen Umrichters war dies aber wirtschaftlich nicht vertretbar gewesen.
In einem ersten Lösungsversuch wurde die Stromgrenze beim ACQ580 in Verbindung mit einer Drehmomenterhöhung angehoben. Das führte jedoch nicht zum Erfolg. Ein Antriebsexperte von Ecosmart Energy fuhr daraufhin zur Freiberger Kläranlage, um zusammen mit einem Mitarbeiter von Füllgrabe & Teubner das Problem vor Ort zu lösen.