Mehr Flexibilität für globale IT

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Der Continental-Standort in Frankfurt-Rödelheim ist die Heimat des größten von insgesamt drei Konzern-Rechenzentren weltweit. Hier wird an vielen Technologien für die Zukunft geforscht; darüber hinaus produziert das Werk hochwertige ABS- und ESC-Systeme. Bei der Ausstattung der Data Center setzen die Frankfurter auf ABB-Produkte – insbesondere auf Smissline TP.

Das Traditionsunternehmen Continental ist den meisten als Hersteller von Reifen für Auto und Zweirad ein Begriff. Dass das DAX-Unternehmen inzwischen zu einem der weltweit größten Technologiekonzern mit einem breiten Portfolio aufgestiegen ist, ist weitaus weniger bekannt. Am Standort Frankfurt, Hauptsitz der Division Chassis & Safety, werden ABS und andere Fahrstabilitätssysteme für fast alle großen Automarken hergestellt. Neben der Produktion entwickeln die Frankfurter auch Technologien der mobilen Zukunft, zum Beispiel beim automatisierten Fahren.

Nur am Rande erwähnt: Auch die Ladesäulen für die zahlreichen elektrischen Test-Fahrzeuge am Standort Frankfurt sind von ABB. Außerdem befindet sich dort das größte von drei Rechenzentren, die für die globalen IT-Aktivitäten auf Konzernebene zuständig sind. Die anderen beiden sind in Singapur und im amerikanischen Auburn Hills.

Gigantische Datenmengen

Rechenzentren sind besonders sensible Bereiche, in denen es auf absolute Zuverlässigkeit aller verwendeten Komponenten ankommt. Insbesondere wegen des hohen Anteils von R&D am Frankfurter Standort ist das Datenaufkommen gigantisch. Ein Beispiel: In Rödelheim wird intensiv an der Zukunft des automatisierten Fahrens geforscht.

In den selbstfahrenden Autos sind zahlreiche hochauflösende 4K-Kameras verbaut. Jeder, der schon einmal einen Film in UHD, also in der 4K-Auflösung von 3840 x 2160 Bildpunkten, heruntergeladen hat, kann sich vorstellen, welche Datenmengen im Betrieb produziert werden. „Eine Stunde automatisiertes Fahren bedeutet ungefähr 1,5 TB Daten, die wir nach dem Test auswerten“, präzisiert Günter Kraus, Teamleiter Corporate IT Data Center.

Arbeiten unter Spannung

Das Rechenzentrum in Frankfurt läuft rund um die Uhr im Hochbetrieb. Damit das ohne Störungen funktioniert, entschieden sich die Verantwortlichen für Systeme von ABB. In den Verteilerschränken in den Rechenräumen, tief im Keller des Entwicklungszentrums, verrichtet das Stecksockel system Smissline TP bereits seit mehr als fünf Jahren zuverlässig seinen Dienst. „Im Vergleich zu dem vorherigen Schienensystem bietet Smissline TP viele Vorteile“, erklärt Markus Müller, Leiter Energie- und Automatisierungstechnik und Energiemanager Werk Frankfurt. „Herausragend ist die Flexibilität: Als fingersicheres System ermöglicht es uns, unter Spannung Komponenten ohne zusätzliche Schutzausrüstung aufzustecken oder zu entfernen.“ Diese Eigenschaft ist offiziell durch die entsprechende Zulassung der Berufsgenossenschaft ETEM (Energie, Textil, Elektro, Medienerzeugnisse) verbrieft. Ergänzend kommen übrigens neben den Smissline TP auch XLP2 Lasttrennschalter von ABB in den Schaltschränken zum Einsatz.

„Im Vergleich zu dem vorherigen Schienensystem bietet Smissline TP viele Vorteile. Herausragend ist die Flexibilität.“

20 % weniger Platz

Smissline TP vereinfacht den Aufbau von elektrischen Anlagen, da es sowohl vertikal als auch horizontal montiert werden kann. Bis zu 20 % Platzersparnis können durch den vertikalen Einbau realisiert werden. Bei Continental sind verschiedene Generationen des Erfolgsprodukts aus Schaffhausen im Einsatz – und harmonieren bestens miteinander. „Einer der entscheidenden Vorteile von Smissline ist die uneingeschränkte Abwärtskompatibilität“, sagt Daniel Kubin, Produkt Manager Low Voltage bei ABB.

Die Vorteile wissen auch Günter Kraus und Markus Müller sehr zu schätzen. „Alle diese Faktoren machen Smissline TP zu einem äußerst anpassungsfähigen System, mit dem wir schnell auf geänderte Anforderungen reagieren können. Und unter dem Strich sparen wir durch den reduzierten Arbeitsaufwand auch Kosten“, so Günter Kraus. „Ich brauche mir keine intensiven Gedanken mehr über die Stromverteilung in diesem sensiblen Bereich machen“, ergänzt Markus Müller. „Das entlastet uns sehr.“

Über Continental

Continental entwickelt intelligente Technologien für die Mobilität der Menschen und ihrer Güter. Der Konzern erzielte 2016 mit fünf Divisionen einen Umsatz von 40,5 Mrd. Euro und beschäftigt mehr als 230.000 Mitarbeiter in 56 Ländern. Die Continental Teves AG & Co. oHG ist eines der ältesten und größten produzierenden Unternehmen in Frankfurt und Hauptsitz der Konzern-Division Chassis & Safety. Die Division beschäftigt weltweit über 43.000 Mitarbeiter und erzielte 2016 einen Umsatz von ungefähr 9 Mrd. Euro.

Weitere Infos: www.continental.de