Netzoberschwingungen verschmutzen das Stromnetz und verursachen ein unberechenbares Verhalten der angeschlossenen Einrichtungen. Zu den Geräten, die das Stromnetz mit Oberschwingungen belasten können, zählen neben vielen anderen elektronischen Systemen auch Frequenzumrichter. Sie können eine hohe Netzstromverzerrung zur Folge haben, die in elektrischen Systemen Probleme verursachen und zu Überhitzung oder Störungen der ans Netz angeschlossenen Verbraucher führen kann.
Frequenzumrichter, die sehr geringe Oberschwingungen erzeugen, wie die Schrankgeräte ACS880-37 in der Ultra-Low Harmonic-Version, können die Netzqualität verbessern und tragen den vermehrt gestellten Forderungen nach einer höheren Qualität der Netzspannung Rechnung. Bei einem konventionellen Frequenzumrichter mit einer 6-Puls-Diodenbrücke als Gleichrichter ist der netzseitige Strom nicht sinusförmig und hat einen signifikanten Oberschwingungsgehalt, speziell der 5. und 7. Harmonischen. Bei solchen Geräten ohne Gegenmaßnahme liegt der Oberschwingungsanteil bei bis zu 150 Prozent. Ein deutlich besseres Verhalten zeigen die Ultra-Low Harmonic Drives von ABB und gewährleisten so eine hohe Netzqualität.