Fakt ist: ein großer Teil des Energieverbrauchs entfällt auf Gebäude – vor allem auf Heizung, Warmwasser und Strom. Wenn Deutschland seine Klimaziele erreichen, Energiekosten senken und den Wohnkomfort in Millionen Wohnungen verbessern will, führt kein Weg an der Modernisierung des Gebäudebestands vorbei. Doch genau dort wird es kompliziert: Viele Gebäude sind technisch veraltet, Sanierungen gelten als teuer und aufwendig, und gleichzeitig fehlen im Handwerk die Kapazitäten für eine schnelle Umsetzung.
Dazu kommt: Renovierung bedeutet heute längst mehr als neue Dämmung, neue Heizung oder frische Leitungen. Gebäude werden zunehmend zu vernetzten Energiesystemen: Sie sollen Wärme effizient nutzen, Strom aus Photovoltaik einbinden, Beschattung automatisch an Wetter und Tageszeit anpassen und den Energieverbrauch für Bewohner transparent machen. Gerade im Bestand entscheidet sich deshalb, ob Modernisierung nur Reparatur bleibt – oder zum Einstieg in ein intelligenteres, komfortableres und zukunftsfähiges Wohnen wird.
Soweit die Theorie, doch wie lassen sich in der Praxis Bestandsgebäude modernisieren, ohne Wände aufzureißen? Wie können Mieter und Eigentümer Energie sparen, ohne gleich eine Kernsanierung durchführen zu müssen? Wie können Installateure trotz Fachkräftemangel mehr Projekte in kürzerer Zeit umsetzen? Und können kabellose Smart-Home-Lösungen zu einem entscheidenden Baustein der Sanierungswelle in Deutschland werden?
Über diese Fragen sprechen wir in der aktuellen Folge unseres Podcasts „Destination Zukunft“ mit Daniel Frie, Produktmarketingmanager bei ABB Elektrifizierung.