Kunden möchten Flexibilität, aber auch sehr spezifische Anwendungen, wie der Lab Table zeigt. Wie bringt ABB beides unter einen Hut?
Indem wir stets eng und möglichst vor Ort mit unseren Auftraggebern zusammenarbeiten. Wir schauen uns dazu die Räumlichkeiten an, erfassen die Anforderungen und raten anschließend zur passenden Laborautomatisierung. Die Anforderungen unserer Kunden haben dabei stets Priorität und führen uns weit über den Lab-Table-Ansatz hinaus. Im Bereich der mobilen Robotik haben wir ebenso erfolgreiche Projekte realisiert. Das chinesische Unternehmen XtalPi etwa bietet Lösungen, um F&E-Prozesse in der Biopharmazie, der Chemietechnik und Chemie zu beschleunigen. Dazu gehört auch eine automatisierte Laborlogistik: Mit GoFa-Cobots ausgestattete autonome mobile Roboter (AMR) transferieren dabei etwa Proben automatisch zwischen Arbeitsstationen.
Was raten Sie Unternehmen, die am Anfang ihrer Automatisierungsreise stehen?
Erst digitalisieren, dann automatisieren. Um Roboter effizient einsetzen zu können, müssen relevante Labor- oder Produktionsdaten in digitaler Form vorliegen. Es sollte auch Mitarbeitende geben, die sich für die Robotik verantwortlich fühlen und beispielsweise andere Kollegen mit der neuen Technologie vertraut machen. An einer unterbrechungsfreien Stromversorgung, kurz USV, führt ebenfalls kein Weg vorbei. Diese gewährleistet bei Ausfällen, dass kritische Systeme noch eine Weile funktionieren. Passende Lösungen bieten unsere Kolleginnen und Kollegen aus dem Geschäftsbereich Elektrifizierung. Damit erhalten unsere Kunden umfassende Kompetenz aus einer Hand.