Die Superkräfte Deines Smart Homes: Mehr Komfort, Effizienz und Sicherheit im Alltag

Gefällt mir
Bookmark
Intro

Das Licht weist nachts den Weg ins Bad, ohne gleich das ganze Haus zu erhellen. Die Jalousien fahren herunter, bevor sich die Räume in der Sommersonne aufheizen. Und beim Öffnen eines Fensters legt die Heizung automatisch eine Pause ein. Ein Smart Home kann viele kleine Aufgaben übernehmen, die im Alltag sonst schnell vergessen werden.

Dabei geht es nicht darum, möglichst viele Geräte mit dem Internet zu verbinden. Wirklich hilfreich wird die Technik erst, wenn Licht, Heizung, Beschattung und weitere Funktionen sinnvoll zusammenspielen. Die Abläufe sollten sich an den Menschen orientieren – und nicht umgekehrt.

Das Hausautomationssystem Busch-free@home® verbindet dafür verschiedene Bereiche des Zuhauses. Vieles lässt sich automatisieren, anderes weiterhin ganz klassisch über einen Schalter bedienen. Auch App und Sprachsteuerung stehen zur Verfügung. Wie viel Technik im Hintergrund arbeitet, entscheiden die Nutzer selbst

Licht, das sich der Situation anpasst

Eine smarte Lichtsteuerung kann mehr, als Lampen per Smartphone ein- undauszuschalten. Sie berücksichtigt, zu welcher Zeit und für welchen Zweck ein Raum genutzt wird.

Wer nachts ins Bad muss, möchte dort in der Regel nicht von grellem Licht empfangen werden. Zwischen Mitternacht und sechs Uhr kann die Beleuchtung deshalb beim Betätigen des Schalters beispielsweise nur mit 15 Prozent Helligkeit starten. Das reicht zur Orientierung, ohne unnötig wach zu machen.

In einem Arbeits- oder Hobbyzimmer sind dagegen unterschiedliche Lichtverhältnisse gefragt. Eine sogenannte Szene, also eine vordefinierte Kombination verschiedener Lichteinstellungen, sorgt beim Arbeiten für eine helle Ausleuchtung. Zum Entspannen wird das Licht wärmer und gedämpfter. Für einen Film- oder Spieleabend lassen sich wiederum andere Farben und Helligkeiten hinterlegen.

Solche Szenen müssen sich nicht auf das Licht beschränken. Mit einem einzigen Befehl können zugleich die Jalousien herunterfahren, die Musik starten oder weitere Geräte aktiviert werden. So entsteht mit einem Klick eine abgestimmte Raumstimmung.

In Durchgangsbereichen übernehmen Bewegungs- oder Präsenzmelder die Steuerung. Wer den Flur betritt, muss nicht erst nach dem Schalter suchen. Das Licht geht automatisch an und nach dem Verlassen des Bereichs wieder aus. Im Garten oder an der Einfahrt kann eine helle Außenbeleuchtung nachts zudem für bessere Sicht sorgen und unerwünschte Besucher abschrecken.

Beschattung mit Blick auf Sonne und Wetter

Jalousien, Rollläden und Markisen schützen nicht nur vor neugierigen Blicken. Sie haben auch einen spürbaren Einfluss auf die Temperatur im Haus. An heißen Tagen fahren die Jalousien automatisch herunter, bevor sich ein Raum durch direkte Sonneneinstrahlung stark aufheizt. Im Winter lässt sich die Sonnenwärme dagegen bewusst nutzen: Die Beschattung bleibt geöffnet, solange Licht und Wärme willkommen sind, und schließt sich später, um Wärmeverluste zu begrenzen.

Auch feste Tagesabläufe können berücksichtigt werden. Unter der Woche öffnen sich die Rollläden passend zur Aufstehzeit und schließen sich am Abend wieder. Das ist besonders praktisch, wenn mehrere Fenster und Räume gesteuert werden sollen. Kommt eine Wetterstation hinzu, reagiert das System auch auf Wind, Regen und Helligkeit. Zieht ein Sturm auf, können empfindliche Markisen oder Jalousien rechtzeitig eingefahren werden. Das schützt die Anlage selbst dann, wenn niemand zu Hause ist oder die Wetterlage überraschend umschlägt.

Heizen und kühlen, wenn es nötig ist

Ein Raum muss nicht den ganzen Tag auf derselben Temperatur gehalten werden. Im Arbeitszimmer kann es morgens rechtzeitig warm sein, während die Heizung nach Feierabend automatisch herunterregelt. Schlafzimmer, Bad und Wohnbereich lassen sich jeweils nach anderen Zeiten und Bedürfnissen steuern.

Besonders sinnvoll ist die Verbindung mit Fensterkontakten. Wird beim Lüften ein Fenster geöffnet, pausiert die Heizung im betroffenen Raum. Sobald es wieder geschlossen ist, nimmt sie ihren Betrieb auf. Wärme entweicht dadurch nicht unnötig nach draußen.

Das System vergleicht außerdem kontinuierlich die gewünschte mit der tatsächlichen Raumtemperatur. Geheizt wird nur, wenn es erforderlich ist. Das sorgt für gleichmäßige Temperaturen, ohne dass die Heizkörper länger als nötig arbeiten.

Auch kompatible Split-Klimageräte lassen sich einbinden. Ein entsprechendes Gateway steuert sie über die Infrarotschnittstelle und macht sie zum Teil übergreifender Automationen. So können Heizung, Kühlung und Beschattung aufeinander abgestimmt werden, statt unabhängig voneinander zu arbeiten.

Das Zuhause auch unterwegs im Blick behalten

Fast jeder kennt den Gedanken kurz nach dem Verlassen des Hauses: Ist das Licht wirklich aus? Sind alle Fenster geschlossen? Mit einer App lassen sich solche Fragen auch unterwegs klären.

Die Busch-free@home® Next App bündelt verschiedene Gebäudefunktionen in einer Oberfläche. Dort lässt sich überprüfen, welche Lampen eingeschaltet sind, wie die Jalousien stehen oder ob ein Fensterkontakt noch geöffnet ist. Bei Bedarf können Einstellungen direkt geändert werden.

Während eines Urlaubs kann eine Anwesenheitssimulation zusätzliche Sicherheit bieten. Das System orientiert sich dabei an typischen Abläufen im Haus. Licht geht zu wechselnden Zeiten an und aus, Jalousien öffnen und schließen sich wie gewohnt. Von außen ist dadurch weniger leicht zu erkennen, dass das Gebäude gerade leer steht.

Schalter, App oder Sprache

Ein Smart Home sollte nicht nur technisch versierten Menschen zugänglich sein. Deshalb bleibt der klassische Schalter auch im vernetzten Zuhause wichtig. Wer das Licht wie gewohnt einschalten möchte, kann das weiterhin tun.

Für umfangreichere Einstellungen steht die App zur Verfügung. Dort werden Szenen eingerichtet, Zeitpläne festgelegt und Automationen angepasst. Im Alltag genügt anschließend meist ein kurzer Befehl.

Ein Schalter neben dem Bett kann zum Beispiel die Szene „Gute Nacht“ auslösen: Das Licht im Haus geht aus, die Jalousien schließen sich und die Heizung wechselt in den Nachtbetrieb. Mit dem Smart Switch wireless von Busch-Jaeger lässt sich eine solche Bedienmöglichkeit auch dort nachrüsten, wo keine Leitung und keine Unterputzdose vorhanden sind. Der Schalter erzeugt die Energie für das Funksignal beim Drücken selbst und benötigt keine Batterie.

Wer gerade auf dem Sofa liegt, kann die Beleuchtung auch über Smartphone oder Tablet dimmen. Sprachassistenten bieten eine weitere Möglichkeit. Ein Satz wie „Licht am Esstisch auf 50 Prozent“ oder „Szene Kino aktivieren“ genügt, um die zuvor festgelegten Einstellungen aufzurufen.

Welche Bedienform am besten passt, hängt von der Situation ab. Ein Lichtschalter ist schnell und vertraut, die App bietet Übersicht und die Sprachsteuerung ist praktisch, wenn gerade keine Hand frei ist.

Die eigentliche Stärke liegt im Zusammenspiel

Eine einzelne vernetzte Lampe macht noch kein intelligentes Zuhause. Die entscheidenden Vorteile entstehen, wenn unterschiedliche Funktionen aufeinander reagieren.

Der Präsenzmelder erkennt, dass jemand den Raum betritt. Das Licht geht an, die Raumtemperatur wird angepasst und die Jalousien reagieren auf den aktuellen Sonnenstand. Beim Verlassen des Hauses genügt ein zentraler Befehl, um die Beleuchtung auszuschalten, die Temperatur abzusenken und die Beschattung in die gewünschte Position zu bringen.

Wie weit diese Automatisierung gehen soll, ist Geschmackssache. Manche möchten möglichst viele wiederkehrende Aufgaben dem System überlassen. Andere bevorzugen einige ausgewählte Szenen und bedienen den Rest weiterhin per Hand.

Die besten Smart-Home-Funktionen sind häufig jene, über die man nach kurzer Zeit kaum noch nachdenkt. Sie drängen sich nicht in den Vordergrund, sondern erledigen zuverlässig ihre Arbeit. Genau darin liegen die Superkräfte eines Smart Homes: Es macht den Alltag ein Stück bequemer, hilft beim Energiesparen und vermittelt mehr Sicherheit – oft mit vielen kleinen Handgriffen, die gar nicht mehr selbst erledigt werden müssen.