Eine smarte Lichtsteuerung kann mehr, als Lampen per Smartphone ein- undauszuschalten. Sie berücksichtigt, zu welcher Zeit und für welchen Zweck ein Raum genutzt wird.
Wer nachts ins Bad muss, möchte dort in der Regel nicht von grellem Licht empfangen werden. Zwischen Mitternacht und sechs Uhr kann die Beleuchtung deshalb beim Betätigen des Schalters beispielsweise nur mit 15 Prozent Helligkeit starten. Das reicht zur Orientierung, ohne unnötig wach zu machen.
In einem Arbeits- oder Hobbyzimmer sind dagegen unterschiedliche Lichtverhältnisse gefragt. Eine sogenannte Szene, also eine vordefinierte Kombination verschiedener Lichteinstellungen, sorgt beim Arbeiten für eine helle Ausleuchtung. Zum Entspannen wird das Licht wärmer und gedämpfter. Für einen Film- oder Spieleabend lassen sich wiederum andere Farben und Helligkeiten hinterlegen.
Solche Szenen müssen sich nicht auf das Licht beschränken. Mit einem einzigen Befehl können zugleich die Jalousien herunterfahren, die Musik starten oder weitere Geräte aktiviert werden. So entsteht mit einem Klick eine abgestimmte Raumstimmung.
In Durchgangsbereichen übernehmen Bewegungs- oder Präsenzmelder die Steuerung. Wer den Flur betritt, muss nicht erst nach dem Schalter suchen. Das Licht geht automatisch an und nach dem Verlassen des Bereichs wieder aus. Im Garten oder an der Einfahrt kann eine helle Außenbeleuchtung nachts zudem für bessere Sicht sorgen und unerwünschte Besucher abschrecken.